Campingdusche Test 2016: Die Testsieger

Nicht immer sind sanitäre Anlagen oder eine Möglichkeit zum Duschen gegeben. Hinsichtlich der Entleerung von unnützem Ballast weiß man sich oft selbst zu helfen, sei es ein abgelegenes Waldstück oder ein Busch.

Ungemütlich wird es jedoch, wenn keine Möglichkeit gegeben ist, sich ausreichend von Schweiß, Schmutz sowie Dreck zu befreien. Natürlich kann man in einen nahegelegenen Fluss oder Teich springen und sich so provisorisch säubern.

Die elegantere, wenn auch eine nicht ganz so „survivalmässig“  Möglichkeit, um auch in den entlegensten Stellen Duschen zu können, sind Campingduschen.

Welche Campingduschen mehr und welche weniger geeignet sind, zeige ich Dir in meinem Campingdusche Test 2016 auf.

Mobile Campingdusche: Beschaffenheit

Campingduschen funktionieren nach dem Prinzip der Schwerkraft.

Ein Behältnis, meist ein Beutel wird mit Wasser gefüllt und an eine höhere Stelle befestigt. Aufgrund der Schwerkraft fließt das Wasser aus der auf der Unterseite angebrachten Öffnung heraus.

Bei den meisten auf dem Markt erhältlichen Campingduschen handelt es sich aus PCV-Folie bestehende Beutel, die jeweils oben und unten über verschließbare Öffnungen verfügen, wobei die obere Öffnung dazu vorgesehen ist, Wasser in den Beutel einzufließen. Fassen können diese Art von Campingduschen meist 20 Liter.

Gehalten sind die mobilen Campingduschen komplett in der Farbe Schwarz. Schwarz daher, da bei dieser Farbe die Sonnenstrahlen nicht reflektiert, sondern größtenteils absorbiert werden und sich der Tankinhalt, also das Wasser zügig erwärmen kann.

Je länger die mobile Solardusche der prallen Sonne ausgesetzt ist, desto mehr kann sich das Wasser erwärmen und desto mehr und mehr steigt die Wassertemperatur an.

Je nach Wetterlage, Ausrichtung der mobilen Campingdusche und wie lange diese in der Sonne lag, kann das Wasser sich auf bis zu 50° C erhitzen.

Campingdusche mit Tauchpumpe

Neben der mobilen, herkömmlichen Campingdusche existieren auch spezielle Duschköpfe mit Tauchpumpen, die elektrisch mit 12 V betrieben wird.

Campingduschen mit Tauchpumpen sind mit keinem Tank zur Wasserspeicherung ausgestattet, sondern pumpen das Wasser aus einer Quelle, wie zum Beispiel einer Regentonne, einem See oder einem Bach zu dem Duschkopf hoch.

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Campingdusche Test

Ich hatte bereits das Vergnügen gehabt unter zig verschiedenen Campingduschen, den Körper nach einem harten Tag sauber zu bekommen. Daher möchte ich Dir im Campingdusche Test, einen Vergleich der besten Campingduschen zeigen.

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Campingdusche selber bauen

Eine Campingdusche kann man leicht selber bauen. Alles was man dazu benötigt ist ein Wasserkanister oder eine PET-Flasche.

Den Deckel des Wasserkanister oder der PET-Flasche einfach mehrmals durchstechen. Dann den Wasserkanister/ Pet-Flasche mit Wasser befüllen und diesen für mehrere Stunden zur Sonne hin ausrichten. Entweder auf den Boden stellend oder mittels Seilen auf einem Ast oder dergleichen hängend.

Das war´s, leichter kann man keine Campingdusche selber bauen.

Nach einigen Stunden sollte das Wasser ausreichend Warm sein und mit dem Duschen kann begonnen werden.

Campingplatz

Campingduschen sind nicht nur während eines mehrtägigen Aufenthalts in der Wildnis erstklassig, sondern auch bei einem Campingplatz.

Denn nicht jeder Campingplatz ist erschlossen bzw. verfügt über eine Dusche. Auch fallen bei einigen Campingplätzen für die Benutzung einer Dusche extra Kosten an.

Was aber noch öfters vorkommt ist, dass die Duschen in einem Campingplatz alles andere als ansprechend sind.

Equipment: Duschzelt

Wenn Du dich vor neugierigen Blicken schützen möchtest, empfiehlt sich ein Duschzelt. Ein Duschzelt erinnert an ein Zelt und muss vor der Benutzung ebenso aufgebaut werden. Der Unterschied besteht darin, dass das Duschzelt mehr in die Höhe, anstatt in die Breite geht.

Campingdusche: Empfehlenswert?

Ob man eine Campingdusche benötigt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Vergessen sollte man nur nicht, dass eine Campingdusche nicht nur einiges zusätzlich an Gewicht mitbringt, sondern auch Stauraum erfordert.

Ist man mit dem Auto unterwegs, ist eine Campingdusche sicherlich nicht verkehrt, möchte man sich aber hauptsächlich zu Fuß fortbewegen, ist eine Campingdusche vielleicht doch nicht das richtige.

Copyright (Titelbild) – © sallydexter / Fotolia

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