Einer der bekanntesten, wenn nicht sogar der bekannteste Feuerstarter kommt aus dem Hause Light My Fire.

Der Light My Fire Feuerstahl liegt bereits in der zweiten, überarbeiteten Version vor.

Insgesamt bietet Light My Fire drei Ausführungen seines Feueranzünders an:

  • Light My Fire FireSteel Mini (für ca. 1.500 Zündungen)
  • Light My Fire FireSteel Scout (für ca. 3.000 Zündungen)
  • Light My Fire FireSteel Army (für ca. 12.000 Zündungen)

Getestet wurde der Light My Fire FireSteel Scout 2.0 Feuerstarter.

Beschaffenheit

Der Feuerstarter von Light My Fire verfügt über einen Kunststoffgriff, an dem ein ca. 4,3 cm länglicher, zylindrischer Stift (Feuerstahl) aus einer Magnesiumlegierung angebracht ist.

  • Maße: 77 x 24 x 14 mm
  • Gewicht: 27 g

Der Gegenpart zum Feuerstahl ist der Schaber, der wiederum auch an einem  Kunststoffgriff befestigt ist. Zusätzlich noch verfügt der Kunststoffgriff, an dem der Schaber befestigt ist, noch über eine Signalpfeife.

Durch beide Kunststoffknaufe hindurch geht eine Schnurr und verbindet diese miteinander.

Benutzung

Der Light My Fire FireSteel Scout liegt ausgesprochen gut in der Hand.

Ebenso ist die Benutzung wirklich kindereinfach. Man merkt, dass es sich um ein Qualitätsprodukt handelt. Es lassen sich mit Leichtigkeit, ausreichend große Funken abschaben.

Hinweis: Vor dem ersten Benutzen ist der Feuerstahl von der schwarzen Schutzschicht zu befreien. Erst dann ist ein Funkenschlag möglich.

Anleitung

  1. Den Feuerstahl hält man in der einen und den Schaber in der anderen Hand fest, wobei die Vertiefungen der Kunststoffgriffe für die Daumen vorgesehen sind.
  2. Den Schaber unter mäßigem Druck, entlang des Feuerstahls nach unten ziehen. Optional kann dies auch andersherum erfolgen, indem der Schaber festgehalten wird und der Feuerstahl nach oben gezogen wird. Hierbei lösen sich kleine Metallteilchen ab, die sich aufgrund der Reibungshitze auf bis zu mehrere 1000° C entzünden.
  3. Diese Metallteilchen verglühen innerhalb kurzer Zeit, sodass es erforderlich ist, diese rechtzeitig aufzufangen. Mit Hilfe von Zunder, also leicht entflammbaren Materialien, (Feuerschwamm, Baumwolle, Birkenrinde, etc.) werden die Funken aufgefangen und zu einem Feuer entfacht.

Die Funkenbildung ist wirklich hervorragend. Mit der richtigen Technik lassen sich in einem Durchgang ausreichend viele Funken schlagen, die auch noch lange genug brennen, sodass man mit ein wenig Geduld und dem richtigen Zunder Feuer entfachen kann.

Natürlich klappt’s mit dem Feuer machen nicht auf Anhieb. Meistens sind schon einige Durchgänge von Nöten.

Trangia- und Campingkocher entzünden

Nebenbei bemerkt lassen sich mit dem Light My Fire Feuerstahl kinderleicht Trangia- und Campingkocher entzünden.

Gerade bei Kochern die mit einer Brennpaste betrieben werden, gestaltet es sich mit einem Feuerzeug schwierig die Brennpaste zu entzünden, ohne sich selbst zu verbrennen.

Da ist es mit einem Feuerstarter schon einfacher.

Einfach den Feuerstahl über das Brennmaterial halten und etwas Funken in die Brennpaste befördern und schon fängt die Paste an zu brennen.

Fazit

Der Light My Fire Feuerstahl hält was er verspricht. Im durchgeführten Light My Fire Feuerstahl 2.0 Test gab´s nichts zu bemängeln.

Es lassen sich mit Leichtigkeit, und in ausreichender Menge sowie Größe Funken aus dem Feuerstahl heraus schaben. Auch gibt’s hinsichtlich der Verarbeitung nichts zu bemängeln.

Alles in allem ist der Light My Fire FireSteel Scout 2.0 wirklich zu empfehlen und einen Kauf Wert.