Stirnlampe Test 2016: Die Testsieger

Stirnlampen bringen Licht ins dunkeln und sind gerade für Outdoor-Aktivitäten extrem nützlich. Für Abenteurer sowie Camper ist die Stirnlampe daher ein nicht mehr wegzudenkender Ausrüstungsgegenstand.

Doch auch Laufsportler haben die Stirnlampe für sich entdeckt. So leuchtet die Stirnlampe dem Läufer bei Nacht den Weg und bewahrt diesen so vor Verletzungen.

Welche Stirnlampen mehr und welche weniger geeignet sind, zeige ich Dir in meinem Stirnlampe Test 2016 auf.

Wie funktioniert eine Stirnlampe?

Eine Stirnlampe setzt sich aus einem Stirnband und einer Leuchte zusammen. Das Stirnband ist völlig elastisch sowie höhenverstellbar, sodass gewährleistet wird, dass die Stirnlampe auf jede Kopfform- und Größe passt.

Als Leuchtmittel kommen eine oder mehrere LED-Lämpchen zum Einsatz. Die erforderliche Energie liefern handelsübliche AA- sowie AAA-Batterien oder 18650 Akkuzellen.

Das Gehäuse in dem alles verstaut ist, ist vorne am Stirnband angebracht und besteht zumeist aus Kunststoff. Nebenbei enthält das Gehäuse den Ein- und Ausschalter für die Leuchte, sowie gegebenenfalls eine Taste für die unterschiedlichen Modi.

Außerdem kann der Winkel, also wohin die Leuchte leuchten soll verstellt werden.

Vor- und Nachteile: Stirnlampe vs. Taschenlampe

Das Pendant zur Stirnlampe ist die Taschenlampe. Im Folgenden daher die Vor- und Nachteile der Stirn- zur Taschenlampe.

Vorteile

  • Die Hände bleiben frei. Daher ist eine Stirnlampe ideal zum verrichten von Dingen bei Dunkelheit, für die die Hände erforderlich sind geeignet, wie zum Beispiel Wanderer, Kletterer sowie zum Nordic Walking.
  • Stirnlampen sind in der Regel äußerst klein, leicht und handlich. Daher lassen sich diese problemlos überall hin verstauen.

Nachteile

  • Das Stirnband kann unter Umständen drücken und sich negativ auf den Tragekomfort auswirken.
  • Stirnlampen sind hinsichtlich des Strahlungswinkels beschränkt, da die Stirnlampe dorthin leuchtet, wo die vordere Gesichtshälfte hinzeigt.

Unterscheidungsmerkmale

Zwar sind Stirnlampen vom Aufbau grundsätzlich alle gleich. Dennoch existieren Unterschiede zwischen den einzelnen, auf dem Markt erhältlichen Modellen.

#1 Lumen

Lumen ist die physikalische Einheit für den Lichtstrom. Den sichtbaren Anteil an Licht, aus der Strahlung einer Lichtquelle bezeichnet man als Lichtstrom.

In anderen Worten beschreibt Lumen die Menge an Licht, die von einer Leuchtquelle, im Falle einer Stirnlampe aus der bzw. den LED abgegeben wird.

Je höher der Wert Lumen, desto heller leuchtet die Lampe.

#2 Leuchtweite

Die Leuchtweite gibt an, wie weit die Stirnlampe in die Ferne leuchtet. Maßeinheit hierbei ist der Meter.

#3 Wasserdichte

Die Schutzart (IP XX) gibt zum einen den Schutz gegen Fremdkörper/ Berührung und zum anderen gegen Wasser an.

Je nachdem, wie hoch der Schutz ausfällt wird eine der beiden Kennziffern (XX) durch eine Zahl ersetzt. Während die erste Kennziffer den Schutz gegen Fremdkörper/ Berührung preisgibt, definiert die zweite Kennziffer die Wasserdichte, zum Beispiel:

  • IP X0 – kein Schutz gegen Wasser
  • IP X4 – Schutz gegen Spritzwasser
  • IP X6 – Schutz gegen Strahlwasser
  • IP X8 – Schutz gegen permanentes Untertauchen

#4 Leuchtdauer

Die Leuchtdauer wird einerseits durch den Verbrauch der LEDs und andererseits durch die Kapazität der Akkus bestimmt.

Unterschiede ergeben sich, ob die Stirnlampe mit einem fest verbauten Akku, mittels handelsüblichen AA- oder AAA-Batterien oder 18650 Akkuzellen betrieben wird.

Bei günstigeren Modellen befindet sich das Batteriefach meist im Lampengehäuse selbst. Während die Batterien/ Akkuzellen bei leistungsstärkeren und somit teureren Geräten am hinteren Teil des Stirnbandes, also am Hinterkopf in einem Gehäuse verstaut werden.

Festverbaute Akkus und 18650 Akkuzellen sind viel leistungsstärker als haushaltsübliche AA- und AAA-Batterien, bringen dafür aber auch mehr Gewicht auf die Waage.

#5 Band

Ein elastisches, verstellbares Band sorgt für einen bequemen halt.

Unterschiede ergeben sich, ob das Band nur horizontal über die Stirn verläuft, oder auch über den Kopf. Zu gewöhnlich verfügen leichtere Stirnlampen nur über ein entlang der Stirn verlaufendes Band. Während bei schwereren Lampen, zum besseren Halt zusätzlich noch ein Band über den Kopf hinweg verläuft.

#6 Helligkeitsmodi & Neigungswinkel

Einige Modelle von Stirnlampen verfügen über eine oder mehrere der folgenden Funktionen:

  • Neigungswinkel verstellen
  • Fokussierung des Lichtstrahls
  • Unterschiedliche Modi, zum Beispiel blinken der LEDs
  • Rotlicht

Der Neigungswinkel der Leuchten beträgt in den meisten Fällen um die 60 bis 100 Grad nach unten und oben hin. Jedoch verfügen einige Modelle über ein Kugelgelenk, womit sich die Leuchte zur Seite hin schwenken lässt.

Stirnlampe Test

Die eine oder andere Stirnlampe hatte ich schon während all der Jahre im Einsatz. In einem von mir durchgeführten Stirnlampe Test konnte ich die besten Modelle ermitteln. Einen Vergleich der besten Stirnlampen findest Du nachfolgend.

Die beliebtesten Marken für Stirnlampen

Petzl | SIGMA Sport | Nightcore | Black Diamond | Black Canyon | Mammut | Lupine | Zweibrüder Deam X | Da Silva

Pflege und Reinigung

Der Pflege- und Reinigungsaufwand hält sich bei einer Stirnlampe stark in Grenzen.

Bei leichten Verschmutzungen reicht es zu gewöhnlich aus, diese mit einem trockenen Tuch abzuwischen. Bei hartnäckigeren, eingetrockneten Flecken sollte Wasser und Seifenlauge zum Einsatz kommen.

Darüberhinaus lässt sich das Stirnband bei einigen Modellen abnehmen und anschließend per Hand oder in der Waschmaschine waschen. Gerade Läufer, die die Stirnlampe mehrmals wöchentlich zum laufen benutzten, sollten aus gesundheitlichen Gründen das Stirnband in regelmäßigen Abständen waschen.

Lässt sich das Stirnband nicht abnehmen, sollte man dieses wenigstens regelmäßig desinfizieren. Sagrotan >> etwa hilft gegen Bakterien und ist damit ein wirksamer Schutz vor üblen Schweißgerüchen, aber auch bakteriellen Erkrankungen.

Copyright (Titelbild) – © LazorPhotography / Fotolia

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